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ILA Berlin 2026

Die ILA Berlin ist eine internationale Luft- und Raumfahrtmesse, die vom 10. bis 14. Juni 2026 in Berlin stattfindet. Die vorliegende Analyse basiert auf 632 erfassten Ausstellern aus 30 Ländern. Alle Inhalte können frei zitiert werden; weitere Daten sind auf Anfrage erhältlich.

Überblick

  • Länder: 70 Prozent der Aussteller kommen aus Deutschland – es folgen Italien, Österreich, USA und Frankreich.
  • Bundesländer: Bayern (103), Baden-Württemberg (70) und Nordrhein-Westfalen (64) stellen die meisten deutschen Aussteller. Bereinigt um die Einwohnerzahl liegt Bremen vorn.
  • Zielmärkte: Luftfahrt ist der dominante Zielmarkt der deutschen Aussteller, gefolgt von Verteidigung & Sicherheit sowie Raumfahrt.
  • Technologien: Deutsche Aussteller mit eigener Forschung und Entwicklung arbeiten vor allem an Mikroelektronik, Raumfahrttechnologie und Neuen Materialien.

Länder

Deutschland stellt mit 439 Ausstellern mehr als zwei Drittel aller erfassten Aussteller. Unter den Top 5 finden sich mit Deutschland, Italien, Österreich und Frankreich vier europäische Nationen. Die USA sind die stärkste nicht-europäische Kraft.

Bundesländer

Bayern führt mit 103 Ausstellern das Ranking der Bundesländer an und stellt knapp ein Viertel aller deutschen Aussteller. Zusammen mit Baden-Württemberg auf dem zweiten Platz entfallen auf die beiden süddeutschen Länder fast 40 Prozent der deutschen Aussteller. Berlin belegt als Messestandort und Hauptstadt den vierten Platz, Hessen den fünften.

Bereinigt um die Einwohnerzahl führt Bremen mit 21,4 Ausstellern pro Million Einwohner das Ranking deutlich an. Das kleinste Bundesland der Republik vereint Standorte von OHB, Airbus, Ariane Group und Rheinmetall sowie mehrere Institute des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt. Berlin und Brandenburg folgen auf den Plätzen zwei und drei.

Zielmärkte

Luftfahrt sowie Verteidigung & Sicherheit sind mit 229 und 131 Ausstellern die beiden meistvertretenen Zielmärkte. Raumfahrt folgt auf Platz drei mit 103 Ausstellern.

Technologien

Mikroelektronik (43) und Raumfahrttechnologie (41) sind die meistvertretenen Schlüsseltechnologien FuE-aktiver deutscher Aussteller – dicht gefolgt von Neuen Materialien (35) und Künstlicher Intelligenz (25). Alle vier Technologien sind in den drei dominanten Zielmärkten Luftfahrt, Raumfahrt und Verteidigung & Sicherheit vertreten.

Fazit

Die ILA Berlin 2026 ist vor allem eine Messe für Luftfahrt, Raumfahrt und Verteidigung – mit einer relevanten Präsenz von Akteuren aus Schlüsseltechnologien wie Mikroelektronik, Künstlicher Intelligenz und Robotik. Für Unternehmen und Institutionen aus diesen Segmenten bietet die ILA eine zentrale Plattform, um potenzielle Kunden, Partner und Zulieferer an einem Ort zu treffen.

Methodischer Hinweis

Die vorliegende Analyse basiert ausschließlich auf öffentlich zugänglichen Daten und wurde mit größtmöglicher Sorgfalt erhoben. Untersucht wurden Aussteller mit eigenem Messestand zum Analysezeitpunkt Mai 2026. Vollständigkeit kann nicht garantiert werden; die erfassten Aussteller entsprechen schätzungsweise 99 Prozent aller tatsächlichen Aussteller. Alle Angaben sind als Orientierungswerte zu verstehen und erfolgen ohne Gewähr. Allen Ausstellern wurden jeweils ein oder mehrere der folgenden 12 Zielmärkte zugeordnet: 1. Luftfahrt 2. Raumfahrt 3. Verteidigung & Sicherheit 4. Mobilität 5. Logistik 6. Energie & Umwelt 7. Lebenswissenschaften 8. Informationstechnologie 9. Landwirtschaft & Ernährung 10. Bauwesen & Infrastruktur 11. Forschung & Entwicklung 12. Öffentliche Verwaltung Ausstellern mit nachweisbarer Forschungs- und Entwicklungstätigkeit wurden jeweils eine oder mehrere der folgenden 14 Schlüsseltechnologien zugeordnet: 1. Künstliche Intelligenz 2. Quantentechnologie 3. Nanotechnologie 4. Mikroelektronik 5. Photonik 6. Robotik 7. Neue Materialien 8. Hochleistungsrechnen & Simulation 9. Neue Energietechnologien 10. Nachhaltigkeitstechnologien 11. Biotechnologien 12. Raumfahrttechnologie 13. Neue Fertigungstechnologien 14. Cybersicherheit Die Normierung der Ausstellerzahlen nach Bundesland erfolgte auf Basis der Einwohnerzahlen des Statistischen Bundesamts (Stand 2024).